Praxis - Infos - Checklisten

Erste Praxisbeispiele – Hilfreiche Infos

Die Liste der hier zusammengefassten Praxisbeispiele und Infos wollen wir sukzessive ergänzen und optimieren.

Die Zusammenarbeit mit Schulen – Praxis mit Vorreiterfunktion
Die Zusammenarbeit mit Schulen wird sich in vielen Fällen für Institutionen der Weiterbildung als der aussichtsreicher Einstieg in Regionale Bildungsnetzwerke anbieten. Dass kooperierende Angebote auf die Systemlogik der Schulen stark abgestimmt werden müssen, kann bei vielen Weiterbildungsakteuren den Eindruck erzeugen, sich dem System Schule unterordnen zu müssen. Hält man sich jedoch vor Augen, wie das System Schule „tickt“ und mit wie vielen Reformen und Ansprüchen von außen schulischen Akteure konfrontiert sind, kann und sollte ihnen die Weiterbildung selbstbewusst und mit Verständnis, Kreativität und Offenheit entgegentreten.

Bonn
In Bonn konnte die wichtige Kommunikation zwischen Schulen und Museen stark verbessert werden: Die Angebote für Schulen wurden systematisch aufbereitet, so dass Lehrerinnen und Lehrer sich gut und einfach zurechtfinden können. Beide Seiten erleben diese Lösung als große Erleichterung und profitieren davon. Bei der Entwicklung nächster Schritte zur systematischen Zusammenarbeit von Weiterbildung und Regionalen Bildungsnetzwerken liefert dieses Beispiel nun eine hilfreiche Blaupause auch für andere Bildungsregionen!
»Weitere Infos im Netz 

Märkischer Kreis
Wie bei vielen anderen, ist der „Übergang Schule-Beruf“auch eines der Handlungsfelder des Bildungsbüros im Märkischen Kreis. Mit dem sogenannten „JOB-NAVI MK“ wurde von einer Arbeitsgruppe des Regionalen Bildungsbüros unter Mitwirkung der Weiterbildungseinrichtungen ein eigenes lokales Portfolio-Instrument entwickelt.

Mit Hinweisen auf die Vermittlung von Fremdsprachen- und PC-Kenntnissen, speziellen „Xpert-Zertifikaten“, der Möglichkeiten des Nachholens von Schulabschlüssen sowie Angeboten zur Persönlichkeitsbildung und der „Jungen VHS“ hatte die Weiterbildung vor Ort aus dem Stegreif passende Formate, Ideen und Beiträge für sinnvolle regionale Bildungsinformationen in petto. Ein Plus für Ausbildungs- und Aufstiegschancen von Jugendlichen!
»Weitere Infos im Netz

Familie, der Bildungsort Nr. 1 | Finanzanreize nutzen

Die Familienzentren NRW sind ein gutes Beispiel zur Verstetigung von Kooperationsbeziehungen. Familienzentren erhalten eine Förderung von 16.000 € durch das Land, wenn sie u.a. Kooperationen mit Einrichtungen der Familien- und Weiterbildung verbindlich verabredet haben. Familienzentren sollen so die Erziehungskompetenz der Eltern stärken sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern und als Zentrum eines Netzwerkes Eltern und Kindern frühe Beratung, Information und Hilfe in allen Lebensphasen anbieten.

So ist es gelungen, neue Angebote zu entwickeln, durch die Zielgruppen neu erschlossen oder besser erreicht werden können. In der systematischen Zusammenarbeit von Kindertageseinrichtungen und Familienbildung wurden neue Kursformate entwickelt, in denen Eltern zusammen mit ihren Kindern Alltagskompetenzen erlernen. Ergebnis: Auch andere sinnvolle Familienbildungsangebote wurden von den Erwachsenen deutlich besser angenommen und die Einbeziehung der Eltern in den Alltag der Kitas konnte deutlich verbessert werden. Eine Win-Win-Situation für die beteiligten Einrichtungen, aber insbesondere für Eltern und Kinder.

Klein anfangen! Groß rauskommen... Es lohnt sich!

Die Weiterbildung in Oberhausen kann auf eine lange Vernetzungstradition mit dem Regionalen Bildungsnetzwerk zurückblicken: Den Arbeitskreis Weiterbildung gibt es dort schon seit über 16 Jahren. Laut Erwin Diederich, dem kommunalen Vertreter, profitiert die Weiterbildung davon auf ganzer Linie: So gelingt es nicht nur, durch interne Absprachen für eine „gesunde“ Konkurrenz und gute Beziehungen untereinander zu sorgen; die Weiterbildung konnte in Oberhausen sogar einen festen Sitz im Lenkungskreis erringen!

Mehr Transparenz schaffen –am besten via Internet

Dem Modellstandort in Herford ist es im Zuge der Vorbereitung für die Kooperation mit dem Regionalen Bildungsnetzwerk gelungen, eine eindrucksvolle Internetseite zu erstellen, auf der sämtliche Weiterbildungsangebote zu finden sind. Die Arbeit daran hat die Einrichtungen der Weiterbildung vor Ort auch selbst stärker in Kontakt miteinander gebracht. Davon profitiert die Weiterbildungsszene vor Ort sehr, denn die Arbeit an der Internetseite ist nicht nur ein gemeinsamer Erfolg sondern schafft insgesamt mehr Transparenz für „die Kunden“.
»Weitere Infos im Netz

Professionelles Auftreten der gemeinwohlorientierten Weiterbildung NRW – in Inhalt und Form

Die gemeinwohlorientierte Weiterbildung NRW will und wird künftig mehr „Flagge zeigen“, denn sie hat viel zu bieten. Auch unser „Design“ soll dabei helfen, mehr Aufmerksamkeit insgesamt und einen professionellen gemeinsamen Auftritt zu gewährleisten.

Achten Sie künftig darauf! Denn überall wo dieses Zeichen auftaucht, vernetzen sich die Einrichtungen der gemeinnwohlorientierten  Weiterbildung in NRW zu einem starken Partner. Soweit regionale Arbeitskreise der Weiterbildung diese Gestaltung vor Ort gerne aufgreifen wollen, melden Sie sich bitte beim Gesprächskreis - wir stellen Ihnen gerne alle notwendigen Kontakte her!

Dazu haben wir ein wenig in die „Bildungskiste“ gegriffen: Die gewählte Formensprache kombiniert das aufsteigende rote Band mit einem Gestaltungselement auf Basis des sogenannten »„Fibonacci-Prinzips“. Signore Leonardo Fibonacci war ein italienischer Universalgelehrter des 12. Jahrhunderts aus Pisa (!). Auf ihn zurück geht eine faszinierende mathematische Formel aus der sich der goldene Schnitt ableitet – und sozusagen auch die Formel für Wachstum in der Natur. Die bunten Punkte in Spiralform (siehe Titelblatt) stehen wie das Fibonaccci-Prinzip für entsprechende Dynamik, Kraft, Wachstum, Klarheit und Vielfalt. Prinzipien und Eigenschaften also, die auch der (Weiter-)Bildung eigen sind.

Achtung: Regionale Bildungsnetzwerker/-innen – Gehen Sie aktiv zu auf die Weiterbildung

Warten Sie nicht ab, bis die Weiterbildungsszene sich vernetzt und bei Ihnen meldet.  Machen Sie selbst den ersten Schritt: Wenn es auf Seiten Ihres Bildungsbüros sinnvoll erscheint, auf die regionale Weiterbildung zuzugehen, sollten Sie zunächst recherchieren, ob es vor Ort bereits einen Regionalen Arbeitskreis der Weiterbildung gibt.

Dort finden Sie gute Ansprechpartner/-innen. Langfristig soll eine Plattform entwickelt werden, auf der alle Regionalen Arbeitskreise leicht zu finden sind. Ist ein Regionaler Arbeitskreis nicht auffindbar, könnte die örtliche Volkshochschule Ihr erster Ansprechpartner sein. Die VHS ist in der Regel gut mit allen örtlichen Einrichtungen der Weiterbildung NRW vernetzt.

Möglicherweise nehmen diese also das Interesse des Bildungsbüros zum Anlass, eine stärkere  Selbstorganisation der regionalen Einrichtungen der Weiterbildung als Ganzes anzustoßen. Hilfreiche Infos können Sie auch auf der Homepage des Gesprächskreises der Landesorganisationen der Weiterbildung in NRW finden.
»Weitere Infos im Netz