Sieben Schritte um den Weg erfolgreich zu beschreiten

Kommunizieren: Gemeinsam Erfolg haben und drüber reden

Ergebnisse kommunizieren

Hat der Projektentwurf die Akzeptanz des Leitungskreises, steht die Bekanntmachung des Projektes nach außen an. Dabei sind verschiedene Adressaten und Adressatinnen zu berücksichtigen.

  • Steht der Projektnehmer nicht bereits fest, erfolgt eine Ausschreibung des Projektes. In diesem Stadium ist eine sensible Ansprache geboten, die den Modellcharakter betont und verdeutlicht, dass von den Erfahrungen alle Weiterbildungsakteure profitieren sollen. Für eine nachhaltige Entwicklung sind Leuchtturmprojekte wenig hilfreich. Solidarische Absprachen innerhalb der Weiterbildung und bewusst wechselnde Schwerpunkte bei neuen Projekten sind es umso mehr.
  • Wenn es sinnvoll scheint, kann auch die Lokalpresse über die Projekte (oder andere „Früchte der Zusammenarbeit“) informiert und Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden. So lässt sich nicht nur ein großer Personenkreis im gemeinsamen Wirkungsbereich erreichen. Auch hat es für die Motivation der Beteiligten meist eine sehr positive Auswirkung, wenn ihre Arbeit Anerkennung von außen erfährt.
  • Nicht zuletzt geht es bei der Kommunikation nach außen darum, die Aufmerksamkeit der Zielgruppen zu erreichen. Um die Kooperationspartner/-innen anzusprechen, können sich die Strukturen der Bildungsbüros und/oder gute Online-Auftritte anbieten, wie zum Beispiel bedarfsgerechte Datenbanken mit Angeboten. Wenn es um das Erreichen der „Endabnehmer/-innen“ der Bildungsangebote geht, können durchaus neue Wege der Ansprache erprobt werden – was ein hervorragender Anknüpfungspunkt für gelebte  bildungsbereichsübergreifende Zusammenarbeit sein kann!

Ergebnisse dokumentieren und aufbereiten

Die Erfahrungen aus den Modellprojekten sollten systematisch dokumentiert und aufbereitet werden. Der Erfahrungsschatz soll für die Entwicklung weiterer Kooperationsprojekte nutzbar sein. Das ist nicht nur zentral auf dem Weg in die Bildungsnetzwerke, sondern auch wenn Personal wechselt und sich neue Akteure einarbeiten müssen. Und: Die systematische Dokumentation und Aufbereitung dient dazu, den Fortgang für die anderen Weiterbildungseinrichtungen transparent zu machen und somit die Rückkopplung zu gewährleisten.