Pioniere, Projekte und Partner

Pioniere: Weiterbildung auf dem Weg in die Bildungsnetzwerke

Genau wie der Aufbau Regionaler Bildungslandschaften nicht bei null ansetzte, gibt es auch unter Akteuren der Weiterbildung langjährige Erfahrungen in der Kooperation mit anderen Bildungsbereichen. Neben vielen bilateralen Kooperationen, oft initiiert und getragen durch einzelne Einrichtungen und engagierte Einzelpersonen, sollen hier einige Projekt-Pioniere in Sachen bereichsübergreifender Bildungskooperation vorgestellt werden:

Das ESF-Projekt „Lebens- und erwerbsweltorientierte Weiterbildung“

http://thema.erzbistum-koeln.de/
export/sites/thema/lag-kefb-nrw/
.content/.galleries/downloads/
KEFB-ESF-Prog.Bericht.pdf

Seit 2006 beteiligen sich mehr als 200 Weiterbildungseinrichtungen an dieser Förderlinie des Landes, deren Projekte der Idee der Bildungsnetzwerke verpflichtet sind. Dabei wird die Erprobung innovativer Ansätze gefördert, die Bildungsbenachteiligten dabei helfen, einen Schulabschluss zu erreichen. Den sogenannten „Bildungslotsen“ (professionell und ehrenamtlich tätig) werden zeitgemäße Qualifizierungsangebote bereitgestellt.

Der ESF-Bereich „Weiterbildung geht zur Schule“

www.schulministerium.nrw
.de/BP/Weiterbildung/
Aktuelles/broschuere_
schule_ohne_monitor.pdf

Ausgesprochen erfolgreich ist nach wie vor der Bereich „Weiterbildung geht zur Schule“. Durch neue Kooperationen mit Schulen gelingt es vielen Weiterbildungseinrichtungen, ihr Programm und ihre Zielgruppen zu erweitern. Die evangelische und katholische Erwachsenen- und Familienbildung in NRW hat dabei die Initiative als Anlass zur Erstellung einer Broschüre genutzt, mit der sie ihr Profil deutlich schärfen konnte. Dabei waren Handlungsfelder für die Weiterbildung keineswegs neu: Übergang Schule/Beruf, Präventionsangebote, Medienerziehung, Elternbildung und Qualifizierungsangebote.

Das Innovationsprojekt „Familienbildung während der Grundschulzeit“

http://www.familienbildung-in-
nrw.de/content/
innovationsprojekte/
familienbildung__schule/

Dieses Projekt zielt auf neue Angebotsideen für Eltern aus bildungsbenachteiligten Gruppen. Ihre Rolle als Partner des Systems Schule soll gestärkt werden und so zu mehr Chancengerechtigkeit und zum Bildungserfolg ihrer Kinder beitragen. Die Angebote, die sich durch besondere Sensibilität hinsichtlich der Anliegen und komplexen Lernwelten der Kinder und Eltern auszeichnen, decken ein breites Themenspektrum ab: vom Übergang zwischen Kita und Schule über den Rollenwechsel zwischen Unterstützen und loslassen Können bis hin zur Förderung von Elternmitbestimmung in der Schule.