Warum die Weiterbildung in die Regionalen Bildungsnetzwerke gehört

Drittens: Zeitgemäßes Bildungsverständnis

Regionale Bildungsnetzwerke basieren auf der Erkenntnis, dass Bildung mehr ist als nur Schule. Für eine chancengerechtere Bildung und optimale Lern- und Lebenschancen für alle Kinder und Jugendlichen bedarf es auch anderer, nicht-schulischer, offener Lernformen, auch um die Gruppe der Erwachsenen oder Zielgruppen zu erreichen, bei denen das Schulsystem an seine professionsspezifischen Grenzen stößt, können die Erfahrungen der Weiterbildung sehr hilfreich sein.

Fazit

Die gemeinwohlorientierte Weiterbildung ist – aufgrund eines erweiterten Bildungsverständnisses und einer traditionell anderen Arbeitsweise – ein bereichernder Partner für Regionale Bildungsnetzwerke.

Weiterbildung ist so vielfältig wie das Leben selbst.

Bildung und Ausbildung sind heute unabdingbar, und zwar nicht nur was die berufliche Laufbahn angeht, sondern auch für gesellschaftliche Teilhabe und die Gestaltung des Privatlebens. Eine einmalige Ausbildung zu Beginn des Lebenslaufes reicht nicht mehr, um sich in einer sich ständig verändernden Gesellschaft die notwendigen Kompetenzen anzueignen. Die Bildung der Zukunft braucht langfristig Strukturen, die Lernen entlang der gesamten Bildungskette ermöglichen – genau dafür steht die Weiterbildung mit ihrer Erfahrung und ihren professionellen Angeboten.

Weiterbildung ist netzwerktauglich und flexibel

Den Schlüssel zu einem zukunftsfähigen Bildungssystem erkennt das Land NRW in einer besser aufeinander abgestimmten Zusammenarbeit aller Bildungsakteure vor Ort. Dass Zusammenarbeit mit anderen Bildungsakteuren ein gesetzlich verankerter und gelebter Teil ihrer Fachkultur ist, zeichnet die Weiterbildung aus und qualifiziert sie zu einer gefragten Expertin im Bildungssektor.